Computerkurse, Seifen-Workshops und Ausflüge

Hallo ihr Lieben, es gibt wieder Neues aus Togo!

Hoffentlich habt ihr die Ostertage gut überstanden und genießt nun die ersten Frühlingsmomente. In Togo wird Ostern recht intensiv gefeiert, denn vor allem in Lomé leben sehr viele Christen. Die Kinder haben so wie auch hier in Deutschland zwei Wochen Osterferien.

Benjamin Poidi, Gründer von Avenir Enfance Togo, (unserer Partnerorganisation) lädt jedes Jahr zu Ostern eine Auswahl an Kindern des Sozialprogramms zu einer Art „Osterfahrt“ ein. 35 Kinder in verschiedenen Altersgruppen durften für eine Woche im Centre der Organisation übernachten und über die Woche verteilt Ausflüge unternehmen und an anderen Aktivitäten teil nehmen. Dabei lässt sich Benjamin immer die verschiedensten Dinge einfallen. Unter anderem fuhren die älteren Kinder für einen Nachmittag an den Strand, um dort Spiele zu spielen und mit den Füßen ins Wasser zu tauchen. Auch wenn Lomé am Strand liegt, war es für Einige das erste Mal, dass sie das Meer sehen konnten.

Auch im Centre an sich hat sich Einiges getan. Es gibt dort nun einen Raum mit sechs Computern, an denen die Jungs und Mädchen an „Informatik-Kursen“ teilnehmen können. Dabei handelt es sich in erster Linie um das Erlernen grundlegender Funktionen der PCs, so wie der allgemeinen Bedienung und die Verwendung eines Word-Dokuments. Für die weiteren Berufschancen ist das sehr wichtig, denn die wenigsten Familien der Kinder besitzen eigene Rechner, auf denen sie sich EDV-Kenntnisse aneignen können, welche aber durchaus in einigen Berufen gefordert werden.

Es fand in der letzten Zeit auch eine Reihe an Workshops für die Mütter (meist Witwen) der Kinder statt. Dort wurde ihnen gezeigt, wie man Seife und Cremes produziert, um diese dann zu verkaufen oder selbst zu benutzen.

A.E.T. organisierte auch einen Ausflug zu einem kleinen Dort, nicht weit von Lomé entfernt. Dort besuchte er mit den Kindern eine Schule, um dort Hygieneartikel und Schulutensilien zu verschenken. Im Dorf leben sehr viele Waisenkinder und generell lebt die togoische Landbevölkerung in vielen Fällen in armen Verhältnissen. Benjamin erzählte, wie rührend es war, die Kinder unserer Organisation zu sehen, wie sie aufgeregt Flip Flops an die anderen Kinder verteilen durften. Es wird nun überlegt, auch einige Kinder dieses Dorfes in unser Patenprogramm auf zunehmen

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