Die aktuelle Lage in Togo ist weiterhin, wie überall auf der Welt, stark vom Coronavirus und den damit zusammenhängenden Einschränkungen geprägt. Zwar sind die Fallzahlen und Todesopfer in Togo vergleichsweise niedrig, die Auswirkungen jedoch für die Bevölkerung stark zu spüren. Die Schulen in Togo dürfen unter strengen Auflagen öffnen und auch die Reisebeschränkungen zwischen den Regionen wurde aufgehoben, wodurch Menschen nun wieder zu Ihren Arbeitsplätzen und Familien kommen. Jedoch gibt es weiterhin die Herausforderung der steigenden Lebensmittelpreise. Durch die Restriktionen konnte in Togo selber weniger produziert werden, und ebenfalls weniger eingeführt werden. Die Grenzen zu den Nachbarländern sind zwar für den Warenverkehr größtenteils geöffnet, die Preise vor allem für Lebensmittel haben sich allerdings noch nicht wieder normalisiert. In dieser schwierigen Lage hat es Avenir Enfance Togo trotzdem geschafft, die Schule unter strengen Auflagen zu öffnen und der Schulbetrieb geht weiter. Alle Kinder tragen in der Schule eine Maske und am Eingang der Schule wird bei jedem Kind und jedem Erwachsenen die Temperatur gemessen, bevor das Gebäude betreten werden darf. Vor jedem Klassenzimmer steht zudem eine Handwaschanlage wo sich alle Kinder die Hände waschen, bevor sie den Klassenraum betreten. Ein großer Aufwand der sich aber lohnt! In diesem Jahr gab es noch keinen Corona fall, der Schulbetrieb konnte vollständig fortgeführt werden. Sogar die Alphabetisierung Kurse, die für Mütter und Frauen, die nicht lesen und schreiben können angeboten werden können nun wieder aufgenommen werden. Dafür werden die Klassen halbiert und alle Teilnehmerinnen mit Masken für jeden Schulstunde ausgestattet.
Wir freuen uns über diese Entwicklungen und hoffen auf weitere positive Neuigkeiten aus Togo!

